Submission Fighting

Submission Fighting

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Bild: Andreas "Andyconda" Schmidt ADCC 2001 Veteran vs. Dean "Machine" Lister ADCC Champion 2003

 

Das Submission Fighting oder häufig auch als Submission Wrestling bezeichnet, entwickelte sich zum Trend im Kampfsport innerhalb der letzten 5 Jahre.

Auslöser für den Trend zum ringerischen Zweikampf waren die regellosen Kämpfe der UFC (Ultimate Fighting Championships) aus denen Brasilianer mit Hilfe von Griff-, Hebel- und Würgetechniken siegreich gegen Vertreter der verschiedensten Kampfkünste und wilde Schläger bestanden.

In Brasilien wurden diese Art der Kämpfe bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts durch Kämpfer aus den Stilen des Luta Livre und Brazilian Jiu Jitsu dominiert.

Diese Kampfstile hatten sich auf ringerische Elemente wie Gelenkhebel und Würgegriffe spezialisiert, die sie selbst aus der Unterlage so einsetzen können, dass sie helfen den Gegner zu kontrollieren und schließlich zur Aufgabe (Submission) durch Abschlagen (Tap out) bewegen.

Die Effektivität dieser finalen Techniken lernten im Laufe der Zeit immer mehr Kämpfer zu fürchten und entschieden sich Kenntnisse dieser Art in ihr Repertoir aufzunehmen.

Dadurch entwickelte sich in den letzten Jahren auch in Deutschland ein Zulauf in den Grapplingschulen.

Da die vorzeitige Aufgabe des Gegners den Kampfverlauf bestimmt, entwickelten die Organisatoren des ADCC ein Punktesystem, mit dem auch schon kämpferische Maßnahmen auf dem Weg zur finalen Technik belohnt werden.

So bekommt der Kämpfer Punkte für kontrollierte Wurftechniken, dominante Positionen im Bodenkampf und bestimmte Positionswechsel, die den Kampfverlauf interessant machen.

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